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Wie das Internet der Dinge (IoT) im Energiesektor dazu beiträgt, nachhaltigen Strom aus erneuerbaren Energien bereitzustellen

Neue Anforderungen und neue Formen der Energieerzeugung werden durch IoT-Konnektivität unterstützt, um die nächste Generation der Energiebranche zu ermöglichen.

Das IoT revolutioniert Industrien auf der ganzen Welt, und der Energiesektor bildet da keine Ausnahme. IoT im Energiebereich ist nur ein Beispiel dafür, wie Versorgungsunternehmen vernetzte Geräte und Echtzeitdaten nutzen, um Abläufe zu optimieren, Kosten zu senken und die Sicherheit zu verbessern.

Aber die Möglichkeiten gehen weit über den Energiesektor hinaus. Entdecken Sie, wie das Internet of Things verschiedene Branchen transformiert, indem Sie unsere Sammlung von IoT-Anwendungsfällen in den Bereichen Transport & Logistik, Fertigung, Smart Cities und Versorgungsunternehmen erkunden. Erfahren Sie, wie Unternehmen vernetzte Technologie nutzen, um reale Ergebnisse zu erzielen.

Das Internet der Dinge im Energiesektor: Der Hintergrund

Das Internet der Dinge (IoT) im Energiesektor umfasst die Automatisierung, Analyse und Steuerung von Stromversorgungssystemen, um Angebot und Nachfrage auszugleichen, Energieverschwendung zu reduzieren und erneuerbare Energien effektiv zu verwalten. Steigende Energiepreise wirken sich weltweit auf Industrie, Unternehmen und Verbraucher aus. Bis 2023 werden diese Preise weltweit auf 1,73 Billionen US-Dollar an Unternehmensausgaben für den Stromverbrauch ansteigen, wobei in dieser Zahl bereits der durch Elektrofahrzeuge verursachte Anstieg des Stromverbrauchs berücksichtigt ist.

Anwender möchten ihren Verbrauch durch intelligente Zähler optimieren und Verschwendung vermeiden. Gleichzeitig führt die verstärkte Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen dazu, dass Kunden zu Stromerzeugern werden, und IoT im Bereich der erneuerbaren Energien liefert wichtige Erkenntnisse zur Unterstützung des Stromnetzmanagements. IoT im Bereich Energie und Versorgungsunternehmen hat sich daher zu einem wichtigen Instrument für Versorgungsunternehmen bei der Steuerung von Stromverteilung und -erzeugung entwickelt.

1 Milliarde

IoT-Energie wird bis 2028 1 Milliarde Mobilfunkverbindungen nutzen

70 Mrd. Dollar

Unternehmen werden bis 2030 voraussichtlich 70 Mrd. US-Dollar für intelligente Energielösungen ausgeben

43%

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der in der EU im Jahr 2022 erzeugten Energie betrug

Bessere Dateneinblicke ermöglichen Optimierungen

Mit neuen Erzeugungsquellen spielt das Internet der Dinge (IoT) im Energiebereich eine immer wichtigere Rolle bei der Steuerung des von Prosumern – also Erzeugern und Verbrauchern in einer Person – durch Solar- oder Windenergie erzeugten Stroms. Die genaue Übermittlung der Strommengen, die aus diesen Quellen ins Netz eingespeist werden, ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass das Netz nicht überlastet wird und kein Strom aus anderen Quellen verschwendet wird.

Durch die Datenübertragung in Echtzeit können Versorgungsunternehmen sicher sein, genaue Kenntnisse darüber zu haben, auf welche Weise Strom in das Netz eingespeist wird. Außerdem können sie dies präziser auf das erwartete Nutzerverhalten abstimmen und ein optimiertes, automatisiertes Stromnetz schaffen, das Verschwendung minimiert und die Auslastung des erzeugten Stroms maximiert.

Die Herausforderungen neuer Konsumgewohnheiten meistern

Versorgungsunternehmen sehen sich mit einem veränderten Nutzerverhalten konfrontiert, da Kunden Elektrofahrzeuge nutzen, Strom aus erneuerbaren Quellen selbst erzeugen und zunehmend von zu Hause aus arbeiten. Dies hat den Strombedarf stark von Ballungsräumen und Büros in Wohngebiete verlagert. Die Folge sind deutlich höhere Anforderungen an die Infrastruktur und ein wachsendes Volumen an bidirektuellem Datenverkehr durch erzeugte und verbrauchte Energie.

Es ist komplex, dieses Nachfragprofil über eine große Anzahl von Haushalten und Unternehmen hinweg auszugleichen, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Genaue Erkenntnisse sind daher von entscheidender Bedeutung, weshalb eine sichere, robuste Konnektivität mit Ausfallsicherung unerlässlich ist, um Systeme mit Daten zu versorgen und eine präzise Betriebsführung zu ermöglichen. Da es sich hierbei um kritische Infrastruktur in einer regulierten Branche handelt, sind Sicherheit und Schutz wesentliche Merkmale für das IoT im Energiesektor.

Das Internet der Dinge (IoT) im Energiesektor sorgt für ein besseres Nutzererlebnis

Das Internet der Dinge (IoT) im Energiesektor verändert den monolithischen Sektor der Energieerzeugung, der traditionell Erzeugungskapazitäten betrieb und Strom an Kunden verkaufte. Der durch die Erzeugung erneuerbarer Energien in Privathaushalten ermöglichte bidirektionale Datenaustausch hat den Sektor verändert, und das IoT sorgt für Effizienzsteigerungen und Vorteile, darunter:

  • Verbesserte Nachhaltigkeit durch die Überwachung sowohl des Verbrauchs als auch der Erzeugung, um aufzuzeigen und zu ermitteln, wann Energie verschwendet wird und wie die Energieeffizienz gesteigert werden kann.
  • Mithilfe von Predictive Analytics, bei der Daten darüber ausgewertet werden, wie, wann und wo Strom und Gas verbraucht werden, können Netzbetreiber sicherstellen, dass ausreichend Energie verfügbar ist, wann und wo sie benötigt wird. Anschließend können sie mit den Kunden kommunizieren, um deren Verhalten so zu beeinflussen, dass sich der Bedarf gleichmäßiger verteilt.
  • Durch die Aufklärung der Nutzer über ihre Verbrauchsgewohnheiten und die Aufzeigung von Einsparmöglichkeiten konnte der Verschwendung eingedämmt werden. Mithilfe von IoT-Systemen für erneuerbare Energien kann das Stromnetz zudem erkennen, ob Hausbesitzer überschüssige Energie erzeugen. So können sie ihre eigenen Erzeugungskapazitäten herunterfahren, damit keine Energie verschwendet wird.
  • Höhere Zuverlässigkeit, um den sich ändernden Gewohnheiten der Verbraucher gerecht zu werden. Die weltweit zunehmend auftretenden Spannungsabfälle sind auf Veränderungen im Nachfragprofil und im Umfang des Energiebedarfs zurückzuführen. Ein effektives Management der Infrastruktur und der Energieressourcen kann dazu beitragen, diese Probleme zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Verbraucher einen unterbrechungsfreien Zugang zu Energie erhalten.

Entscheidende Verbindungen treiben die nächste Generation von Versorgungsunternehmen

Intelligente Energieversorgung ist auf kontinuierliche Informationen angewiesen, um sicherzustellen, dass die Ressourcen zur Deckung der Kundennachfrage verfügbar sind und die Erzeugungskapazität darauf abgestimmt wird. Systeme, die Daten darüber erfassen, wie viel Strom erzeugt wird, und diese dann an das Netz weiterleiten, bilden die Grundlage für eine präzise Stromerzeugung. Allerdings muss auch der Verbrauch überwacht und weitergeleitet werden. Wenn beispielsweise jemand eine Schnellladung an einem Elektroauto startet, stellt dies eine erhebliche Belastung für das Netz dar.

Um diesen Datenfluss aufrechtzuerhalten, ist eine sichere, robuste und vorschriftsmäßige Konnektivität erforderlich. Mobilfunkverbindungen bieten die schnellste und einfachste Möglichkeit, Windkraftanlagen, Solaranlagen und Wasserkraftprojekte sowie andere Energiequellen an das Stromnetz anzuschließen, während Verbindungen zu E-Auto-Ladestationen sowie zu Haushalten und Büros die Übermittlung von Verbrauchsdaten ermöglichen. E-Auto-Ladestationen ermöglichen zudem die Vehicle-to-Grid-Kommunikation, den Lastausgleich, die Fernüberwachung und -steuerung sowie die Abwicklung von Zahlungen. Die Analyse dieser Daten aus verschiedenen Sensoren ermöglicht es Versorgungsunternehmen, ihre Stromerzeugung an den Bedarf anzupassen und Verschwendung zu vermeiden.

Für viele Systeme ist 4G aufgrund seiner Kombination aus flächendeckender Verfügbarkeit, Kosten, Durchsatz und Sicherheit die beliebteste Verbindungsoption. Da 2G- und 3G-Netze auslaufen, bietet 4G die Möglichkeit, Daten schnell zu übertragen, auch wenn einfachere Geräte wie intelligente Stromzähler möglicherweise auf LPWA-Technologien wie Narrowband-IoT zurückgreifen. Die Verbindungsoptionen setzen sich daher aus 4G und LPWA zusammen. In Zukunft könnte 5G für High-End-Anwendungen zum Einsatz kommen, doch derzeit ist 4G für die Anforderungen des IoT im Energiesektor mehr als ausreichend.

Nutzen Sie nahtlose Konnektivität rund um den Globus

Die Managed Connectivity Services von Telenor ermöglichen es Energieverbrauchern und ihren Anbietern, ihre Energiesysteme zu vernetzen, zu betreiben und zu überwachen. Die Anwendungsfälle reichen von vernetzten Zählern bis hin zu Systemen zur Unterstützung des IoT im Bereich der erneuerbaren Energien. In beiden Fällen ist Telenor mit seinem IoT Connect-Angebot in der Lage, maßgeschneiderte Managed-IoT-Konnektivitätslösungen anzubieten, die den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen.

Es handelt sich um einen riesigen Markt, auf dem in jedem Haushalt Geräte benötigt werden. Tatsächlich könnte ein Haushalt über mehrere Geräte verfügen, die die Stromerzeugung, das Laden von Elektrofahrzeugen und den allgemeinen Verbrauch über einen intelligenten Stromzähler überwachen. Verbindungen wie diese erfordern einen Konnektivitätsanbieter, der diese Größenordnung bewältigen kann, und Telenor ist mit seiner IoT-Konnektivitäts-Management-Plattform, die zur Vereinfachung groß angelegter IoT-Implementierungen beiträgt, dafür bestens aufgestellt.

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Sie können weitere IoT-Fallstudien für Versorgungsunternehmen entdecken oder die Broschüre „IoT Customer Stories“ von Telenor herunterladen.

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Aufbruch in das Zeitalter der dynamischen, flexiblen Stromerzeugung

Das IoT im Energiesektor ist ein komplexer Markt, der auf zuverlässige Konnektivität angewiesen ist, um den Nutzern eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu gewährleisten. Die Konnektivität, die den Anwendungsfällen im Bereich der erneuerbaren Energien zugrunde liegt, ist unerlässlich, um Nachhaltigkeit und die sich wandelnden Gewohnheiten der Nutzer zu unterstützen. Robuste, sichere Methoden zur Übertragung wichtiger Daten liefern den Informationssystemen die notwendigen Informationen, um den Bedarf genau vorherzusagen und sicherzustellen, dass es nicht zu einer Übererzeugung kommt.

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